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Insolvenzgeldumlage

Bis zum 31.12.2008 wurde die Insolvenzgeldumlage durch den Arbeitgeber an den zuständigen Unfallsversicherungsträger abgeführt. Seit dem 01.01.2009 ist hierfür die Einzugsstelle, d. h. Krankenkasse, zuständig. Die Insolvenzgeldumlage wird aus dem Arbeitsentgelt nach dem die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung bemessen werden, berechnet. Hierfür ist auf dem Beitragsnachweis ein zusätzliches Feld geschaffen worden, damit die Umlage mit den GSV-Beiträgen abgeführt werden kann.

Beitragssätze Insolvenzgeldumlage:
2016: 0,12 %
2017: 0,09 %
2018: 0,06 %

Grundsätzlich haben alle Arbeitgeber die Insolvenzgeldumlage, unabhängig von Größe, Branche oder Ertragslage, zu entrichten.
Ausgenommen sind nur:

  • öffentliche Arbeitgeber
  • Privathaushalte
  • Botschaften/Konsulate

Die Insolvenzgeldumlage wird zusammen mit dem GSV-Beitrag monatlich an die zuständige Krankenkasse (Einzugsstelle) abgeführt.
Hierzu ist im Beitragsnachweis das Feld "0050" vorgesehen.

Zur Berechnung wird das Arbeitsentgelt, welches in der Rentenversicherung beitragspflichtig ist, herangezogen.
Aus aus dem fortgezahlten Arbeitsentgelt im Rahmen der Entgeltfortzahlung bei Krankheit ist die Insolvenzgeldumlage zu berechnen.
Erstattungsfähig im Rahmen des Umlageverfahrens nach dem AAG ist die Insolvenzgeldumlage jedoch nicht.

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Bitte beachten Sie: Bei Fragen können Sie uns natürlich auch gerne telefonisch kontaktieren. Die Kontaktdaten unseres Arbeitgeber-Serviceteams finden Sie auf der Seite des Arbeitgeber-Serviceteams.