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Insolvenzgeldumlage

Für Arbeitergeber sind wir als Krankenkasse als Einzugsstelle für die Insolvenzgeldumlage zuständig. Die Insolvenzgeldumlage wird aus dem Arbeitsentgelt nach dem die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung bemessen werden, berechnet. Hierfür ist auf dem Beitragsnachweis ein zusätzliches Feld geschaffen worden, damit die Umlage mit den GSV-Beiträgen abgeführt werden kann.

Der Beitragssatz Insolvenzgeldumlage liegt einheitlich bei allen Krankenkassen bis 31.12.2022 bei 0,09 %. 

Ab dem 01.01.2023 wird der Beitragssatz auf 0,06 % gesenkt.

Grundsätzlich haben alle Arbeitgeber die Insolvenzgeldumlage zu entrichten – unabhängig von Größe, Branche oder Ertragslage.

Ausgenommen sind nur:

  • öffentliche Arbeitgeber
  • Privathaushalte
  • Botschaften/Konsulate

Die Insolvenzgeldumlage wird zusammen mit dem GSV-Beitrag monatlich an die zuständige Krankenkasse (Einzugsstelle) abgeführt. Hierzu ist im Beitragsnachweis das Feld "0050" vorgesehen.

Zur Berechnung wird das Arbeitsentgelt, welches in der Rentenversicherung beitragspflichtig ist, herangezogen. Aus dem fortgezahlten Arbeitsentgelt im Rahmen der Entgeltfortzahlung bei Krankheit ist die Insolvenzgeldumlage zu berechnen. Erstattungsfähig im Rahmen des Umlageverfahrens nach dem AAG ist die Insolvenzgeldumlage jedoch nicht.

Mit sv.net können Arbeitgeber ganz einfach Meldungen zur Sozialversicherungen auf dem vorgeschrieben elektronischen Weg verschlüsselt übermitteln. 

Bei Fragen können Sie uns natürlich auch gerne telefonisch kontaktieren. Die Kontaktdaten unseres Arbeitgeber-Serviceteams finden SIe auf der Seite des Arbeitgeber-Serviceteams.