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ElektrOnische Gesundheitskarte

Übermittlung durch Lichtbildbogen
Sofern Sie den automatischen Foto Upload noch nicht genutzt haben, senden wir Ihnen bei Erhalt Ihrer vollständigen Unterlagen automatisch einen sogenannten Lichtbildbogen zu. Dort könnten Sie ein Lichtbild einkleben und an uns zurück senden.

Digitales Bild in den BKK Geschäftsstellen
Wer kein digitales Bild hat, kann sich in unseren Geschäftsstellen und unserer Hauptverwaltung, während der Geschäftszeiten kostenfrei und nach dem geforderten Standard fotografieren lassen.

Bitte bringen Sie Ihre Versichertenkarte mit!

Für den Schutz von gespeicherten Gesundheitsdaten gegen Missbrauch gibt es klare gesetzliche Regelungen, die durch rechtliche und technische Maßnahmen umgesetzt werden. Danach dürfen nur bestimmte Berufsgruppen (z.B. Ärzte, Zahnärzte) zum Zwecke der Gesundheitsversorgung auf die Daten der Gesundheitskarte zugreifen. Technisch ist der Zugriff auf die Daten der Gesundheitskarte nur dann möglich, wenn der Zugriff mit einem elektronischen Heilberufsausweis bzw. einer Institutionskarte für medizinische Organisationen technisch autorisiert wird.
Die Entwicklung der technischen Umsetzungskonzepte zur Sicherung des Datenschutzes erfolgt in enger Abstimmung mit dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit sowie mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Die Versichertennummer befindet sich auf der Vorderseite Ihrer elektronischen Gesundheitskarte. Sie bleibt ein Leben lang gültig.
Die Nummer beginnt mit einem zufällig gewählten Großbuchstaben, auf den neun Ziffern folgen. Die Folgenummer nach dem Bindestrich wird immer aufsteigend aufgedruckt, und gibt somit die Anzahl der bereits ausgestellten Gesundheitskarten an.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind in Vorbereitung:
Mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ist die Gematik – Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH beauftragt. In der Gematik sind die wichtigen Institutionen des Gesundheitswesens vertreten: die Bundesärztekammer, die Bundeszahnärztekammer, der Deutsche Apothekerverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der GKV-Spitzenverband, die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung. Sie haben Prioritäten für die Entwicklung und Einführung der nächsten Anwendungsmöglichkeiten beschlossen:

Das uneingeschränkte Selbstbestimmungsrecht der Versicherten steht bei der elektronischen Gesundheitskarte im Mittelpunkt. Zwar ist die Speicherung von medizinischen Daten noch in der Vorbereitungsphase, dennoch steht jetzt schon fest: Die Versicherten können selbst bestimmen, ob und welche medizinischen Daten auf ihrer Karte gespeichert werden. Die Speicherung medizinischer Informationen ist somit nicht nur freiwillig, sondern geschieht nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Patienten. Es ist geplant, Patiententerminals aufzubauen, an denen die Versicherten die Daten auf ihrer Karte einsehen können. Lediglich die Verwaltungsdaten müssen verpflichtend auf der Karte gespeichert sein.

In weiterer Zukunft sind z.B. neben Notfalldaten auch eine Organspendeerklärung sowie eine Arzneimitteldokumentation, eine Impfdokumentation oder auch eine elektronische Patientenakte mit der elektronischen Gesundheitskarte denkbar, auf die über die Gesundheitskarte i.V.m. einer PIN-Nr. zugegriffen werden kann.

2018 wurde die Aktualisierung der Versichertenstammdaten eingeführt.

Dadurch ist es möglich, die auf der Gesundheitskarte gespeicherten Versichertendaten, wie Anschrift und Versichertenstatus durch das Einlesen der Karte in der Arztpraxis mit den administrativen Daten der Krankenkasse online abzugleichen. Damit entfällt ein Kartentausch „alt gegen neu“, z.B., wenn sich eine Adresse durch Umzug verändert.

Ärzte können in Echtzeit (online) beim Versichertenstammdaten-Management überprüfen, ob die auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeicherten personenbezogenen Daten (Adresse) aktuell sind, bzw. ob überhaupt ein gültiges Versicherungsverhältnis besteht.

Diese Online-Überprüfung ist bei jedem ersten Patientenkontakt im Quartal verpflichtend. Sie kann aber auch während des Quartals initiiert werden, wenn der Arzt das möchte.

Nicht gespeichert werden nach wie vor krankheitsbezogene Informationen und Notfalldaten.

Ablauf in der Arztpraxis:
Genau wie bisher lesen Ärzte, die Karte in das Kartenterminal ein. Neu ist, dass eine Verbindung zum Versichertenstammdatendienst der Krankenkasse aufgebaut wird und die Aktualität und die Gültigkeit der Karte überprüft werden.

Auf der Rückseite der elektronischen Gesundheitskarte ist die europäische Versichertenkarte abgedruckt. Sie ermöglicht die Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen in allen 27 EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und in der Schweiz.

Mehr Infrormationne finden Sie unter der Rubrik Auslandasschutz (Verlinkgung https://www.bkk-faber-castell.de/leistungen/leistungen/auslandsschutz.html)

Die elektronische Gesundheitskarte mit Lichtbild trägt dazu bei, die missbräuchliche Inanspruchnahme von Leistungen einzudämmen.

Sie ist technisch so vorbereitet, dass nach und nach weitere Anwendungen hinzugefügt werden können. Mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und dem zukünftigen Aufbau einer sicheren, einrichtungsübergreifenden Kommunikationsinfrastruktur ist die Grundlage für einen sicheren Austausch sowohl wichtiger medizinischer als auch administrativer Daten geschaffen.  Dies führt dazu, die Versorgung der Patienten qualitativ zu verbessern sowie effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten.

Fragen beantworten wir Ihnen gerne

Ihr Kontakt: 09921 9602-444

Die elektronische Gesundheitskarte verfügt derzeit über folgende Funktionen:

  • Mit dem Lichtbild auf der elektronischen Gesundheitskarte soll der  missbräuchlichen Inanspruchnahme von Leistungen entgegengewirkt werden. Kinder unter 15 Jahren und Versicherte mit einem Pflegegrad, benötigen kein Lichtbild auf ihrer elektronischen Gesundheitskarte.
  • Zunächst sind auf der elektronischen Gesundheitskarte wie auf der bisherigen Krankenversichertenkarte die Verwaltungsdaten gespeichert: Name, Geburtsdatum, Anschrift, Versichertennummer und Versichertenstatus. Weitere Informationen werden erst dann gespeichert, wenn die Telematikinfrastruktur zur Verfügung steht. Auf der Rückseite der elektronischen Gesundheitskarte ist weiterhin die europäische Versichertenkarte abgedruckt. Sie ermöglicht die Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen in allen 27 EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und in der Schweiz.
  • NFC-eGK/CAN - Jeder kennt es, das kontaktlos Bezahlen in Sekundenschnelle. Das funktioniert mittlerweile mit vielen Giro- und Kreditkarten, aber auch mit dem Smartphone oder der Smartwatch. Jetzt wird die elektronische Gesundheitskarte (eGK) mit der neuen „kontaktlosen“ Technik NFC ausgestattet. Die Abkürzung NFC steht für Near Field Communication – „Nahfeldkommunikation“.

Momentan ändert sich n der Arzt- und Zahnarztpraxis nichts. Die Praxen verfügen nicht über Lesegeräte, die eine NFC-Funktion unterstützen.

Viele Smartphones und Tablets verfügen über eine NFC-Schnittstelle mit denen auf die Karte künftig „kontaktlos“ zugegriffen werden. Ab 2021 wird mit Einführung der elektronischen Patientenakte erstmalig eine Anwendung zur Verfügung stehen, die dann vom Smartphone aus genutzt werden kann

Die „Card Access Number“ (CAN) wird benötigt, wenn Sie Ihre eGK kontaktlos nutzen möchten. Die CAN wird als zusätzliche Zugriffsbedingung am Lesegerät (z. B. Smartphone) benötigt, um einen verschlüsselten sicheren Kanal zwischen Karte und mobilem Endgerät aufzubauen und missbräuchliche Zugriffe Dritter zu verhindern. Die Eingabe der CAN ist die rechtsichere Willensbekundung des Versicherten, die eGK kontaktlos einzusetzen. Die CAN wird am Lesegerät durch den Versicherten erfasst.

Sie ist nicht zu verwechseln mit der PIN, die zusätzlich zur Identifikation eingegeben werden muss. Die PIN wird immer in einem separaten Brief zur Verfügung gestellt.

Die sechsstellige CAN ist auf im Chip der Karte gespeichert und auf Ihrer der eGK ablsesbar. Eine Wunsch-CAN kann für Versicherte nicht erzeugt werden. Auch eine Änderung ist nicht möglich.

Hier können Sie sich die CAN-Nummer auf der elektronischen Gesundheitskarte ansehen.

Neben der CAN ist die eGK mit einem NFC-Symbol versehen. Das Symbol steht im oberen Bereich der eGK. Hier können Sie sich das NFC-Symbol ansehen.

NFC gilt als sicher, weil Daten nur in einer geringen Distanz und in Kombination mit der zusätzlichen Eingabe der sechsstelligen CAN verschlüsselt übertragen werden können. Eine kontaktlose Übertragung von Daten ist nur möglich, wenn zusätzlich die Eingabe der CAN erfolgt. Die CAN befindet sich oben rechts auf der Vorderseite der neuen NFC-eGK.

Die BKK Faber-Castell & Partner stellt allen Versicherten ab April 2021 eine NFC-Karte zur Verfügung, z.B. wenn die Gültigkeit der bisherigen Karte abgelaufen ist. Möchten Sie bereits jetzt eine NFC-Karte, können Sie eine neue Karte bestellen. Bitte nutzen Sie dafür das BKK Fotoupload Portal. Ihre neue NFC-taugliche Gesundheitskarte wird Ihnen dann mit einem aktuellen Lichtbild zugesendet.