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Elektronische Gesundheitskarte

Die elektronische Gesundheitskarte mit Lichtbild trägt dazu bei, die missbräuchliche Inanspruchnahme von Leistungen einzudämmen.

Sie ist technisch so vorbereitet, dass nach und nach weitere Anwendungen hinzugefügt werden können. Mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und dem zukünftigen Aufbau einer sicheren, einrichtungsübergreifenden Kommunikationsinfrastruktur ist die Grundlage für einen sicheren Austausch sowohl wichtiger medizinischer als auch administrativer Daten geschaffen.  Dies führt dazu, die Versorgung der Patienten qualitativ zu verbessern sowie effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten.

Die elektronische Gesundheitskarte verfügt derzeit über folgende Funktionen:

  • Die auffälligste Neuerung ist das Lichtbild auf der elektronischen Gesundheitskarte. So kann der missbräuchlichen Inanspruchnahme von Leistungen entgegengewirkt werden. Kinder unter 15 Jahren und Versicherte mit einem Pflegegrad, benötigen kein Lichtbild auf ihrer elektronischen Gesundheitskarte.
  • Zunächst sind auf der elektronischen Gesundheitskarte wie auf der bisherigen Krankenversichertenkarte die Verwaltungsdaten gespeichert: Name, Geburtsdatum, Anschrift, Versichertennummer und Versichertenstatus. Weitere Informationen werden erst dann gespeichert, wenn die Telematikinfrastruktur zur Verfügung steht. Auf der Rückseite der elektronischen Gesundheitskarte ist weiterhin die europäische Versichertenkarte abgedruckt. Sie ermöglicht die Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen in allen 27 EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und in der Schweiz.

Haben wir Ihre Unterlagen vollständig erhalten, senden wir Ihnen automatisch einen sogenannten Lichtbildbogen. Dort könnten Sie ein Lichtbild einkleben und an uns zurück senden. Über den folgenden Dialog haben Sie die Möglichkeit, Ihr digitales Foto für Ihre elektronische Gesundheitskarte einfach und bequem online zu senden.

Sie benötigen dazu neben Ihrem digitalen Bild (Format:jpg, max. 4,9 MB) lediglich  die Kassennummer (109033393) ,  die 10-stellige Versichertennummer (ohne die Nummer nach dem Bindestrich) und Ihr Geburtsdatum zur Authentifizierung.

Hier können Sie Ihr digitales Bild hochladen. 

Wer kein digitales Bild hat, kann sich in der Hauptverwaltung Regen und in der Geschäftsstelle Weiden, während der Geschäftszeiten kostenfrei und nach dem geforderten Standard fotografieren lassen.

Öffnungszeiten Hauptverwaltung Regen:

  • Montag bis Donnerstag von: 06:45 Uhr bis 17:00 Uhr.
  • Freitag von 06:45 Uhr bis 15:00 Uhr.

Öffnungszeiten Geschäftsstelle Weiden:

  • Montag bis Donnerstag von: 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr.
  • Freitag von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr.

Bitte bringen Sie Ihre Versichertenkarte mit!

Für den Schutz von gespeicherten Gesundheitsdaten gegen Missbrauch gibt es klare gesetzliche Regelungen, die durch rechtliche und technische Maßnahmen umgesetzt werden. Danach dürfen nur bestimmte Berufsgruppen (z.B. Ärzte, Zahnärzte) zum Zwecke der Gesundheitsversorgung auf die Daten der Gesundheitskarte zugreifen. Technisch ist der Zugriff auf die Daten der Gesundheitskarte nur dann möglich, wenn der Zugriff mit einem elektronischen Heilberufsausweis bzw. einer Institutionskarte für medizinische Organisationen technisch autorisiert wird.
Die Entwicklung der technischen Umsetzungskonzepte zur Sicherung des Datenschutzes erfolgt in enger Abstimmung mit dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit sowie mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Die Versichertennummer befindet sich auf der Vorderseite Ihrer elektronischen Gesundheitskarte. Sie bleibt ein Leben lang gültig.
Die Nummer beginnt mit einem zufällig gewählten Großbuchstaben, auf den neun Ziffern folgen. Die Folgenummer nach dem Bindestrich wird immer aufsteigend aufgedruckt, und gibt somit die Anzahl der bereits ausgestellten Gesundheitskarten an.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind in Vorbereitung:
Mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ist die Gematik – Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH beauftragt. In der Gematik sind die wichtigen Institutionen des Gesundheitswesens vertreten: die Bundesärztekammer, die Bundeszahnärztekammer, der Deutsche Apothekerverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der GKV-Spitzenverband, die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung. Sie haben Prioritäten für die Entwicklung und Einführung der nächsten Anwendungsmöglichkeiten beschlossen:
Das uneingeschränkte Selbstbestimmungsrecht der Versicherten steht bei der elektronischen Gesundheitskarte im Mittelpunkt. Zwar ist die Speicherung von medizinischen Daten noch in der Vorbereitungsphase, dennoch steht jetzt schon fest: Die Versicherten können selbst bestimmen, ob und welche medizinischen Daten auf ihrer Karte gespeichert werden. Die Speicherung medizinischer Informationen ist somit nicht nur freiwillig, sondern geschieht nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Patienten. Es ist geplant, Patiententerminals aufzubauen, an denen die Versicherten die Daten auf ihrer Karte einsehen können. Lediglich die Verwaltungsdaten müssen verpflichtend auf der Karte gespeichert sein.
In weiterer Zukunft sind z.B. neben Notfalldaten auch eine Organspendeerklärung sowie eine Arzneimitteldokumentation, eine Impfdokumentation oder auch eine elektronische Patientenakte mit der elektronischen Gesundheitskarte denkbar, auf die über die Gesundheitskarte i.V.m. einer PIN-Nr. zugegriffen werden kann.

Technische Fragen beantwortet Ihnen gerne:

Herr Benedikt Seitz
Herr Benedikt Seitz Informationstechnologie 09921 9602-236 09921 9602-19 Nachricht senden

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