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Gesunde Nähe schaffen. Jeden Tag.

Betriebskrankenkassen sind unverzichtbar. Und wir zeigen täglich, warum.

Betriebskrankenkassen stehen für eine Gesundheitsversorgung, die nah an den Menschen ist: nah an den Versicherten, nah an den Betrieben, nah an den Regionen. Diese Verbundenheit prägt unser Handeln seit jeher. Wer Unterstützung benötigt, findet Ansprechpartner, die zuhören, beraten und begleiten. Wer Fragen hat, erhält persönliche Antworten. Darin sehen wir einen wesentlichen Bestandteil guter Gesundheitsversorgung.

Warum wir uns jetzt zu Wort melden

Die gesetzliche Krankenversicherung steht vor großen finanziellen Herausforderungen. Deshalb wird intensiv darüber diskutiert, wie sich das System zukunftsfähig aufstellen lässt. In diesem Zusammenhang wird immer wieder die Forderung laut, die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen deutlich zu reduzieren.

Doch führt eine geringere Zahl von Krankenkassen tatsächlich zu spürbaren Einsparungen?

Auch die FinanzKommission Gesundheit hat sich mit dieser Frage beschäftigt. Das von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eingesetzte unabhängige Expertengremium kommt in seinem ersten Bericht zu dem Ergebnis, dass durch eine Verringerung der Krankenkassenanzahl keine nennenswerten Einsparungen zu erwarten sind. Die Aufgaben der Krankenkassen – von der Beratung über die Leistungsbearbeitung bis hin zur Organisation von Versorgung – bleiben unabhängig von ihrer Anzahl bestehen. Die FinanzKommssion Gesundheit schreibt:

Empirisch zeigt sich kein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Größe einer Krankenkasse und ihren Verwaltungsausgaben je Versicherten. Es gibt kleinere und größere Krankenkassen mit deutlich unter- beziehungsweise überdurchschnittlichen Verwaltungsausgaben. […] Der kontinuierlich sinkende Anteil der Nettoverwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben zeugt von einem starken Anreiz für die Krankenkassen, möglichst effizient zu wirtschaften.

Erfahrungen aus Österreich zeigen, dass Zusammenschlüsse von Krankenkassen nicht automatisch zu geringeren Kosten führen. Die erhofften Einsparungen blieben dort aus, während die Verwaltungsausgaben sogar überproportional anstiegen.

Worauf sich eine stärkere Konsolidierung jedoch auswirken würde, ist die Nähe zu den Menschen.

Die Nähe der Betriebskrankenkassen

Familien, die Unterstützung brauchen. Versicherte, die mit einer schweren Diagnose zurechtkommen müssen. Unternehmen, die sich um die Gesundheit ihrer Belegschaft kümmern wollen. In all diesen Fällen sind wir zur Stelle. Persönlich, unbürokratisch und mit kurzen Wegen.


Wir kennen die Menschen, die bei uns versichert sind, wissen um regionale Besonderheiten und können deshalb schnell dort helfen, wo es nötig ist. Als Krankenkasse mit festen Wurzeln vor Ort arbeiten wir eng mit den Akteuren in der Region zusammen. Für unsere Versicherten ist dies etwas, das sie im Alltag spüren: persönliche Ansprechpartner statt eines anonymen Callcenters, individuelle Beratung statt Textbausteine. Besonders wenn jemand chronisch krank ist oder vor komplizierten Leistungsfragen steht, macht genau diese Nähe den Unterschied. Sie gibt Halt, Orientierung und schafft Vertrauen.

Eine verordnete Konzentration im Krankenkassenmarkt würde diese Stärken aufs Spiel setzen: die Verwurzelung vor Ort, die persönliche Betreuung, den direkten Draht zu den Menschen. Dinge, die für viele einen zentralen Teil guter Gesundheitsversorgung ausmachen.

Viele Stimmen, eine Überzeugung

Mit der Kampagne „Gesunde Nähe schaffen. Jeden Tag." zeigen die Betriebskrankenkassen gemeinsam, wofür sie stehen: für eine Versorgung mit persönlicher Betreuung, regionaler Verankerung und Kontakt von Mensch zu Mensch. Wir stehen hinter dieser Initiative, weil wir überzeugt sind: Eine starke gesetzliche Krankenversicherung braucht nicht weniger Nähe, sondern mehr davon. Das beweisen wir jeden Tag aufs Neue.

Zu den Fakten, warum Betriebskrankenkassen unverzichtbar sind