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Ab 1844

Hier fing es an...

Lothar von Faber gründet eine Krankenkasse für die Mitarbeiter seiner Bleistiftfabrik – lange, ehe Arbeitsversicherung politisch zum Thema wird. Sie ist die erste Krankenkasse Bayerns, eine der ältesten Deutschlands – und Vorbild für viele weitere. Passend zum ehrgeizigen Ziel des Gründers Freiherr Lothar von Faber: „ … mich auf den ersten Platz emporzuschwingen, dadurch dass ich das Beste mache, was überhaupt in der Welt gemacht wird.“

1871 bis 1880

Krankenkassenfinanzierung anno dazumal

Ab 1871 werden Fabrikordnungen obligatorisch. Die Industrialisierung hat Fahrt aufgenommen und die Kasse wurde mit wöchentlichen Beiträgen der Arbeiter und mit Einlagen der Firma finanziert. Auch Strafgelder für Verfehlungen fließen damals dem Kassenbestand zu.

1880

Zeit des (Um)Wandels

Die BKK wird in eine Kranken-, Unterstützungs- und Pensionskasse umgewandelt. Dieser geht es zeitweise so gut, dass die zeitweise mehr als 500 Mitarbeiter bis ins Jahr 1907 keine Beiträge zahlen müssen. Danach tragen die Mitarbeiter zwei Drittel der Beiträge, die Firma ein Drittel.

1883 bis 1914

Versicherungspflicht kommt, neue BKKs entstehen

Rund 40 Jahre nach Lothar von Faber führt 1883 auch der Obrigkeitsstaat die Krankenversicherung ein – Versicherungspflicht inklusive. Auch bei den späteren Träger- und Partnerunternehmen der BKK Faber-Castell & Partner gründen sich neue Betriebskrankenkassen:

  • 1891: BKK Goebel in Rödental
  • 1897: Vorläufer der BKK Flachglas AG in Weiden
  • 1900: BKK Rodenstock in Regen
  • 1914: Vorgängerkasse der BKK Nachtmann Neustadt
  • 1915: BKK Pfleiderer

1949

Gründung der Bundesrepublik

Nach zwei Weltkriegen ist nun mit dem Beginn des Wirtschaftswunders ab den 1950er Jahren auch bei der BKK Wachstum angesagt. Mehr Mitglieder erhalten immer mehr Leistungen.

1950er bis 1980er Jahre

Maximale Leistung, minimale Bürokratie

Als vorbeugende Gesundheitsfürsorge bietet die BKK A.W. Faber-Castell ihren Mitgliedern die Möglichkeit zum Erholungsurlaub. Ab den 1980ern gibt es neue Angebote zur Rehabilitation sowie Vor- und Nachsorgemaßnahmen.

Dabei stehen alle Einnahmen ausschließlich für Kassenleistungen zur Verfügung. Die Beitragssätze sind durchweg attraktiver als die vergleichbarer Ersatzkassen, und die Verwaltungskosten minimal.

1980er bis 1990er Jahre

Digital hurra

Als eine der ersten Krankenkassen stellt die BKK die Verwaltung von Papier auf EDV um. Seit Anfang der 1990er Jahre erledigen die Mitarbeiter der BKK A.W. Faber-Castell schließlich die gesamte Sachbearbeitung und Mitgliederverwaltung am PC.

1999 bis 2004

Öffnung, Fusion und Namensänderung

Die BKK A.W. Faber-Castell schließt sich mit mehreren regionalen Kassen zusammen. Die wichtige Fusion mit der größeren, seit 1999 geöffneten BKK Rodenstock führt zur Namensänderung in BKK Faber-Castell & Partner. Ebenfalls hinzu kommen die traditionsreichen Kassen der Bleikristallwerke von F.- X. Nachtmann, des ehemaligen Waggonbauunternehmens PFA, der bayerischen Niederlassung der Flachglas AG sowie der BKK der Goebel Porzellanmanufaktur. Zur BKK kann nun jeder Bürger, der in Bayern lebt oder arbeitet, wechseln.

2004 bis 2019

Die BKK nimmt Fahrt auf

Turbulente Jahre mit erfreulich großem Wachstum und Erweiterung des Leistungs- und Serviceangebots.

Auch in den Jahren, in denen die Bundesregierung den Beitragssatz einheitlich festlegt, wird die BKK gerne gewählt – und erfährt auch danach einen regelrechten Boom, in Folge dessen sie ihre Größe verdoppelt.

2019

175 Jahre am Markt...

Heute blickt die BKK Faber-Castell & Partner auf eine lange Tradition zurück: Leistungsstark, traditionell und werteorientiert, ist sie für Menschen in ganz Bayern zum vertrauensvollen Partner in Sachen Gesundheit geworden, der von Mensch zu Mensch auf Augenhöhe handelt. Meist unsichtbar, aber immer da, wenn Versicherte sie brauchen.

...

... – und stärker denn je

Das „bayerische Original“ bleibt auf Wachstumskurs: Als eine der günstigsten Krankenkassen in Bayern, und mit einem vielfältigen Leistungskatalog, sind wir fit für die Zukunft.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen – jeder Einzelne unserer Versicherten ist der Grund für unser Tun. In diesem Sinne wollen wir – wie schon unser Gründer Freiherr Lothar von Faber sagte – „das Gewöhnliche außergewöhnlich gut tun.“