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Pflegegrade

Pflegesachleistungen oder Geldleistung monatlich
Pflegegrad 1:
(nur für in 2017 eingestufte Personen)
kein Anspruch
Pflegegrad 2:
(Erhebliche Beeinträchtigung
der Selbstständigkeit/ Fähigkeiten)
Pflegeeinsätze bis zu einem Gesamtwert von 689 € oder 316 € Pflegegeld
Pflegegrad 3:
(Schwere Beeinträchtigung
der Selbstständigkeit/ Fähigkeiten)
Pflegeeinsätze bis zu einem Gesamtwert von 1298 € oder 545 € Pflegegeld
Pflegegrad 4:
(Schwerste Beeinträchtigung
der Selbstständigkeit/ Fähigkeiten)
Pflegeeinsätze bis zu einem Gesamtwert von 1612 € oder 728 € Pflegegeld
Pflegegrad 5:
Schwerste Beeinträchtigung der
Selbstständigkeit/ Fähigkeiten mit besonderen Anforderungen an die
pflegerische Versorgung)
Pflegeeinsätze bis zu einem Gesamtwert von 1995 € oder 901 € Pflegegeld
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Das neue Begutachtungssystem

Der jeweilige Pflegegrad wird auf der Grundlage eines neuen Begutachtungssystems ermittelt, welches den Blick auf den Menschen erweitert und Aspekte, wie beispielsweise die Fähigkeit Gespräche zu führen und Bedürfnisse mitzuteilen sowie die Unterstützung beim Umgang mit der Krankheit, mit einbezieht. Dies macht es möglich, Art und Umfang der Leistungen genauer auf den jeweiligen Bedarf abzustimmen. Für Kinder gibt es bis zu einem Alter von 18 Monaten Sonderregelungen.

Der Übergang von Pflegestufen zu Pflegegraden

Versicherte, die am 31.12.2016 bereits Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen, werden am 01.01.2017 ohne neue Antragstellung und ohne erneute Begutachtung aus dem bisherigen Pflegestufen in die Pflegegrade übergeleitet. Dabei gilt der Grundsatz:

  • Pflegebedürftige mit ausschließlich körperlichen Einschränkungen erhalten anstelle der bisherigen Pflegestufe den nächsthöheren Pflegegrad.
  • Pflegebedürftige, bei denen eine eingeschränkte Alltagskompetenz festgestellt wurde, werden zwei Pflegegrade höher eingestuft.

Die Leistungsbeträge werden angehoben. Niemand wird durch die Umstellung schlechter gestellt.

Die richtige Wahl treffen

Pflegebedürftige können auch die so genannte Kombinationsleistung wählen, d. h. die Sachleistungen und die Geldleistung jeweils teilweise in Anspruch nehmen. An diese Entscheidung ist man aber für mindestens sechs Monate gebunden.