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Pflegeleistungsarten

Häusliche Pflege

Von häuslicher Pflege spricht man - im Gegensatz zur vollstationären Pflege - wenn der Pflegebedürftige in seinem Haushalt (oder dem Haushalt, in den er aufgenommen ist) gepflegt wird. Pflegebedürftige können grundsätzlich selbst entscheiden, ob sie die Pflege-Sachleistungen (Pflegeeinsätze professioneller Pflegedienste, die von der Pflegekasse direkt bezahlt werden) oder Geldleistungen (Pflegegeld, das den Pflegebedürftigen von der Pflegekasse ausgezahlt wird) in Anspruch nehmen möchten. Auch die Kombination von Pflege-Sachleistung und anteiligem Pflegegeld ist möglich.

Kurzzeit- und Verhinderungspflege

Kann die häusliche Pflege über einen bestimmten Zeitraum nicht sichergestellt werden, so darf die Pflegekasse Zuschüsse zur Kurzzeitpflege und teilstationären Pflege gewähren. Auch eine Vertretung der Pflegeperson im Krankheits- oder Urlaubsfall durch nicht erwerbsmäßig pflegende Personen kann nach Prüfung der Voraussetzungen bezuschusst werden. Für die Kurzzeit- und Verhinderungspflege und die teilstationäre Pflege ist jeweils im Vorfeld ein Antrag zu stellen.

  • Tages- und Nachtpflege

Kann ein Pflegebedürftiger in seinem Haushalt nicht ausreichend gepflegt werden, so übernimmt die BKK Pflegekasse im Rahmen der gesetzlichen Höchstbeträge die Kosten für eine teilstationäre Pflege in einer für Tages- oder Nachtpflege zugelassenen Einrichtung, einschließlich der notwendigen Fahrkosten. 

  • Kurzzeitpflege

Wenn ein Pflegebedürftiger vorübergehend nicht in seiner häuslichen Umgebung gepflegt werden kann, übernimmt die BKK Pflegekasse die Kosten für die vollstationäre Pflege in einer dafür zugelassenen Einrichtung bis zu acht Wochen und bis zu einem Höchstbetrag von 1.612 € pro Kalenderjahr. 

  • Verhinderungspflege

Ist eine Pflegeperson aufgrund eines Erholungsurlaubs, einer Krankheit oder aus anderen Gründen verhindert, übernimmt unsere Pflegekasse Kosten für eine notwendige Ersatz-Pflege für längstens sechs Wochen und bis zu einem Höchstbetrag von 1.612 € pro Kalenderjahr.

Vollstationäre Pflege

Wird durch ein medizinisches Gutachten attestiert, dass Pflegebedürftige eine teil- oder vollstationäre Unterbringung benötigen, zahlt die Pflegekasse der BKK Faber- Castell & Partner für die stationäre Pflege in zugelassenen Pflegeeinrichtungen. Die Zuschüsse richten sich auch hier nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit der Versicherten.

Bei Pflegegrad 1 bis maximal 125,00 € im Monat.

Bei Pflegegrad 2 bis maximal 770,00 € im Monat.

Bei Pflegegrad 3 bis maximal 1262,00 € im Monat.

Bei Pflegegrad 4 bis maximal 1775,00 € im Monat.

Bei Pflegegrad 5 bis maximal 2005,00 € im Monat.

Das Download-Center Ihrer BKK Faber-Castell & Partner bietet Versicherten Zugang zu vielen Servicevorteilen.
Unseren Antrag für Kurzzeit- und Verhinderungspflege (pdf, 322kB) finden Sie im Download-Center.
Ebenso den Antrag auf teilstationäre Pflege (pdf, 222kB).
Bitte beachten Sie: Einen Antrag können Sie natürlich auch jederzeit gerne in jeder BKK Faber-Castell & Partner Geschäftsstelle anfordern.

Das Download-Center Ihrer BKK Faber-Castell & Partner bietet Versicherten Zugang zu vielen Servicevorteilen.
Unseren Antrag auf Pflegeleistungen (pdf, 227kB) finden Sie im Download-Center.
Bitte beachten Sie: Einen Antrag können Sie natürlich auch jederzeit gerne in jeder BKK Faber-Castell & Partner Geschäftsstelle anfordern.

Das Download-Center Ihrer BKK Faber-Castell & Partner bietet Versicherten Zugang zu vielen Servicevorteilen.
Unseren Antrag auf  vollstationäre Pflegeleistungen (pdf, 215kB) finden Sie im Download-Center.
Bitte beachten Sie: Einen Antrag können Sie natürlich auch jederzeit gerne in jeder BKK Faber-Castell & Partner Geschäftsstelle anfordern.

Auf unserer Pflegedatenbank können Sie alle zugelassenen Pflegeeinrichtungen im ganzen Bundesgebiet einsehen um Preise und Angebot vergleichen zu können!

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