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Corona - Wir helfen Weiter

Alle wichtigen Informationen rund um den Coronavirus (COVID-19)

Eine neuartige Lungenkrankheit - verursacht durch das sogenannte Coronavirus - breitet sich seit Ende Dezember 2019 in China aus und hat inzwischen auch zahlreiche andere Länder erreicht

Die aktuelle Lage

Weltweit werden verstärkt Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie festgelegt.

BKK Corona-Infotelefon für Versicherte: Telefon 09921 9602-400

BKK Corona-Infotelefon für Arbeitgeber: Telefon 09921 9602-293

Immer aktuell angepasste Informationen zur momentanen Situation und Verhaltensempfehlungen erhalten Sie auf den Seiten


Podcast - Coronavirus Update
Der Virologe Prof. Christian Drosten hat SARS-CoV-2 so gut erforscht wie kaum ein anderer. Alle Welt fragt jetzt um den Rat des Institutsdirektors der Virologie an der Berliner Charité - er gibt  nun täglich in der ARD Audiothek Antwort zum Thema Corona-Virus.

Häufig gestellte Fragen und Antworten:

Antworten für Versicherte

Alle Informationen zu SARS-CoV-2 (offizielle Bezeichnung des neuartigen Coronavirus) und COVID-19 (offizielle Bezeichnung der Erkrankung durch das neuartige Coronavirus) sind im Steckbrief zu COVID-19 des Robert-Koch Instituts zusammengefasst. Dort finden Sie z.B. Antworten auf Fragen zu Übertragungswegen, Krankheitsverlauf und Inkubationszeit.  Das Dokument wird fortlaufend aktualisiert.

Die Corona-Warn-App ist ab 16. Juni 2020 für Nutzer in Deutschland verfügbar. Mit ihrer Hilfe sollen Personen, die Kontakt zu COVID-19-Infizierten hatten, frühzeitiger und genauer über das Risiko einer Ansteckung informiert werden können.

Wichtige Fragen zur Warn-App werden ausführlich auf den Seiten der Verbraucherzentrale beantwortet.

Link zum Google-App-Store und zum Apple-App-Store

Um eine Ausbreitung zu vermeiden und sich vor einer Ansteckung zu schützen, sollte man folgende Maßnahmen beherzigen:•    Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife oder Desinfektionsmittel (nach Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, vor jeder Mahlzeit)•    Kontakt der Hände mit Mund, Nase und Augen vermeiden•    Husten und Niesen nur in die Armbeuge, nicht in die Hände•    Abstand halten (1 bis 2 Meter)•    Auf Händeschütteln lieber verzichten

Hier finden Sie die 10 wichtigsten Hygienetipps zur Vorbeugung von Infektionen.

Stand 01.Juni 

Telefonische Krankschreibungen sind ab 01. Juni nicht mehr möglich. Regional kann es coronabedingt Ausnahmen geben.

Einer neuen Kostenregelung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zufolge übernehmen gesetzliche Krankenkassen einen Test auf das Coronavirus seit Anfang März immer dann, wenn dieser vom behandelnden Arzt angeordnet wurde.

Insbesondere wenn der Patient direkten Kontakt mit einem Infizierten hatte, oder sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder in einer Region mit an CoVid-19 Erkrankten aufgehalten hat, ist ein solcher Test anzuraten.Auch wenn klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Lungenentzündung ohne Alternativdiagnose und ohne erfassbares Risiko hindeuten, rät das RKI zu einem Test. Die Entscheidung darf der Arzt aber unabhängig davon treffen – die Krankenkasse übernimmt die Leistung.

Wie läuft der Coronavirus-Test ab?
Hat sich der Arzt oder die Ärztin für einen Test entschieden, so empfiehlt das Robert Koch-Institut eine Probenentnahme aus den oberen und unteren Atemwegen. Der behandelnde Arzt nimmt also Abstriche aus dem Nasen-Rachen-Raum und Proben aus dem Hustenauswurf des Patienten. In einem dafür ausgerüsteten Labor werden dann molekularbiologische Tests durchgeführt, um den Verdacht auf das Coronavirus zu bestätigen oder auszuräumen.

Neuerung 09.06.2020: Verordnung zu Tests bei COVID-19 in Kraft getreten.

Die Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums gilt rückwirkend ab dem 14. Mai und regelt, in welchen Fällen Corona-Tests von Patienten ohne Symptome von der Gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden.

Die neuen Tests werden u.a. durch die Gesundheitsämter veranlasst und mit der gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet. Eine Kostenerstattung auf Privatrechnungen oder die Kostenbeteiligung bei Antikörper-Test ist weiterhin nicht möglich.

Details können der beiliegenden Fragen/Antworten-Übersicht entnommen werden.

Was gilt für Rückkehrer aus dem Ausland?
Mit Wirkung zum 1. August 2020 hat das Bundesgesundheitsministerium eine Änderung der Rechtsverordnung zur Testung auf SARS-CoV-2 erlassen. Danach können sich alle Rückkehrer aus dem Ausland beim Gesundheitsamt, an Teststationen an Flughäfen und Bahnhöfen oder in einer Arztpraxis testen lassen.

Nach der Verordnung haben nicht nur gesunde Rückkehrer aus Risikogebieten Anspruch auf einen Test, sondern alle Personen, die nach Deutschland einreisen. Voraussetzung ist lediglich, dass der Test innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise erfolgt. Eine einmalige Wiederholungstestung ist möglich.

Der Anspruch auf einen Test besteht ebenso für Personen, die sich innerhalb Deutschlands in einem Gebiet aufhalten oder aufgehalten haben, für das das Robert Koch-Institut ein erhöhtes Infektionsrisiko festgestellt hat. Die Tests werden aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds finanziert.

Eine unvollständige Kursdurchführung oder eine Verlängerung des Durchführungszeitraums eines Kurses wird sich nicht negativ auf eine Kostenerstattung durch die Krankenkasse auswirken.
So kann  aufgrund der Coronapandemie bei einer Unterbrechung die spätere Fortsetzung des Kurses oder die Umstellung auf einen Online-Kurs akzeptiert werden. Sofern dies nicht möglich ist und die Kurseinheiten (80% nach Satzungsregelung) nicht vollständig besucht werden konnten, ist trotzdem eine Rückerstattung an den Versicherten möglich. Sprechen Sie hinsichtlich der Teilnahmebescheinigung mit dem Kursleiter.

Diese Frage kann mit einem Ja beantwortet werden. Hier greift das Infektionsschutzgesetz. Kann ein Arbeitnehmer wegen Quarantänemaßnahmen nicht am Arbeitsplatz erscheinen ist darin geregelt, dass Arbeitgeber die Betroffenen bis zu sechs Wochen lang in voller Höhe weiterbezahlen müssen. Auf Antrag können sich Arbeitgeber diese Lohnkosten von der zuständigen Behörde erstatten lassen.

Für die Zeit der Erkrankung und vor Beginn der Kurzarbeit erhalten Sie ganz normale Entgeltfortzahlung. Ab dem Zeitpunkt der Kurzarbeit erhalten Sie Ihr Geld weiterhin vom Arbeitgeber in Höhe der Entgeltfortzahlung bzw. Krankengeld in Höhe Kurzarbeitergeld. Dauert die Erkrankung länger an, als Sie Anspruch auf Entgeltfortzahlung haben, bekommen Sie Krankengeld von der BKK. Dieses Krankengeld wird aus dem Entgelt berechnet, das Sie vor Beginn der Kurzarbeit erzielt haben.

Manche Arbeitgeber entscheiden sich dafür, aufgrund der bestehenden Gefahr einer Ausbreitung des Coronavirus innerhalb ihres Unternehmens eine Niederlassung zu schließen. So soll die Ansteckungsgefahr für jeden Einzelnen gesenkt werden, insbesondere wenn es bereits mehrere Mitarbeiter gibt, die sich offenbar infiziert haben oder es eine gehäufte Anzahl bestätigter Infektionen in der Region des Unternehmens gibt.

Im Falle solcher Vorsichtsmaßnahme, ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Gehälter weiterzuzahlen. Gemäß dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) spricht man von einem sogenannten Annahmeverzug, wenn der Arbeitgeber die Arbeitskraft seiner Angestellten nicht abruft. Wenn dem so ist, dürfen Sie als Arbeitnehmer der Arbeit fernbleiben, ohne Konsequenzen zu fürchten.

Im Fall einer angeordneten Quarantäne wegen Covid-19-Infektion oder Infektionsverdacht erhält der Arbeitnehmer eine Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber - maximal sechs Wochen lang. Kommt es tatsächlich zu einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus, liegt arbeitsrechtlich ein normaler Krankheitsfall vor. Das bedeutet, dass auch die üblichen Regeln zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall gelten.

Für die ersten sechs Wochen der Arbeitsunfähigkeit leistet der Arbeitgeber Entgeltfortzahlung, anschließend zahlt die Krankenkasse ein sogenanntes Krankengeld.

Eine Quarantäne wegen Infektion oder Verdacht auf Infektion mit dem Erreger SARS-CoV-2 (Coronavirus) fällt unter das Infektionsschutzgesetz. Der Arbeitgeber ist umgehend über die angeordnete Quarantäne zu informieren.

Kommt es durch eine Coronavirus-Infektion zu einer Arbeitsunfähigkeit, muss eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt angefordert werden. Diese muss dann umgehend dem Arbeitgeber und der Krankenkasse zugestellt werden.

In solchen Fällen sind Eltern gehalten, eine andere Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder zu suchen. Steht jedoch keine Alternative zur Verfügung, sollte mit dem Arbeitgeber nach einvernehmlichen Lösungen (z.B. Freistellung für ein paar wenige Tage) gesucht werden.

Eventuell existieren auch konkrete Regelungen im Arbeits- oder Tarifvertrag. In jedem Fall muss der Arbeitgeber sofort darüber informiert werden, dass der Arbeitnehmer nicht zur Arbeit kommen kann.
Im Falle einer Erkrankung des Kindes ist evtl. auch an die im Pflegezeitgesetz geregelten Freistellungen zu denken.

Beratungseinsätze in der ambulanten Pflege werden bis 30.09.2020 ausgesetzt.
Aufgrund der Coronapandemie wurden die gesetzlichen Vorschriften entsprechend erleichtert. Begutachtungen zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit erfolgen anstelle von körperlichen Untersuchungen in der Häuslichkeit oder im Pflegeheim in einer Kombination von Aktenlage und strukturiertem Interview (telefonisch oder digital) mit dem Pflegebedürftigen, einer Pflegeperson oder Pflegekraft und ggf. dem rechtlichem Betreuer.

Freiwillig Versicherte zahlen den Beitrag in bisheriger Höhe weiter, haben allerdings einen Anspruch auf AG-Zuschuss.

Beitragsanteil Arbeitgeber (AG): AG-Anteil aus dem Ist-Entgelt sowie den AG- Anteil + Übernahme Arbeitnehmern (AN) - Anteil aus dem fiktiven Entgelt

Beitragsanteil Arbeitnehmer (AN): AN- Anteil aus dem Ist-Entgelt

Minijobber haben keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Kurzarbeitergeld können nur versicherungspflichtige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten.

In bestimmten Fällen können auch Auszubildende Kurzarbeitergeld bekommen. Allerdings erst nach einem Arbeitsausfall von 6 Wochen oder 30 Arbeitstagen. Bis dahin bekommen sie die volle Ausbildungsvergütung. In der Regel sind Auszubildende aber nicht von Kurzarbeit betroffen. Der Ausbildungsbetrieb muss versuchen, die Ausbildung zu ermöglichen, indem er z.B. den Ausbildungsplan umstellt oder Auszubildende in einer anderen Abteilung unterbringt. Wegen des Coronavirus haben vielen Betriebe aber kaum eine andere Möglichkeit, insbesondere wenn der Betrieb geschlossen werden muss. In so einem Fall ist Kurzarbeit auch eine Option für Auszubildende.

Das Gesundheitsamt oder der Arzt entscheidet, ob ein Test durchgeführt wird. Sie orientieren sich dabei an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts. Wenden Sie sich an Ihre hausärztliche Praxis. Wenn die Praxis geschlossen hat, hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst Tel.: 116117.

Das zuständige Gesundheitsamt finden Sie auf den Seiten des Robert Koch Instituts über das Suchportal für Gesundheitsämter.

Die Dauer und die Art der Mitteilung sind regional unterschiedlich. Bitte fragen Sie hierzu bei Ihrem Arzt bzw. dem zuständigen Gesundheitsamt an.

Die Fortführung des Rehabilitationssports und des Funktionstrainings als Tele-/Online-Angebot ist längstens bis zum 30.09.2020 möglich.

Reha-Sport und Funktionstraining können während der Coronavirus-Pandemie als Tele/Online-Angebot in geeigneten Fällen weitergeführt. Die Kosten werden von der BKK Faber-Castell & partner übernommen.

Physikalische Therapien (z. B. Massagen, Krankengymnastik) nachgeholt werden, da die Behandlungsfristen dazu aktuell ausgesetzt sind. Präventionskurse (z. B. Yoga) können auch als Online-Angebot genutzt werden

Stand 05.06.2020: Eine Wiederaufnahme des Rehabilitationssports und des Funktionstrainings ist grundsätzlich unter Einhaltung der Empfehlungen des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) für den Rehabilitationssport und der Empfehlungen der Deutschen Rheuma Liga (DRL) für das Funktionstraining sowie der jeweils länderspezifischen Regelungen ebenfalls wieder möglich.

Wenn Sie in aktuellen Quartal bereits mit der Elektronischen Gesundheitskarte (eGK ) in der Praxis waren, liegen die Versichertendaten bereits liegen vor.

Für Patienten, die in den zurückliegenden sechs Quartalen mindestens einmal (bekannter Patient) in der Praxis waren, werden die Versichertendaten aus der Patientenakte übernommen.

Wenn ein Patient in den zurückliegenden sechs Quartalen nicht in der Praxis war, erfragt das Praxispersonal in diesem Fall am Telefon die Versichertendaten · (Name des Versicherten, Wohnort des Versicherten (PLZ), · Geburtsdatum des Versicherten, Krankenkasse) Für alle Fälle kann die BKK Faber-Castell & Partner für Versicherte auch eine Ersatzbescheinigung ausstellen und diese an den Arzt senden.

Bei der Videosprechstunde hält der Versicherte in diesem Fall seine elektronische Gesundheitskarte in die Kamera, damit das Praxispersonal die Identität prüfen und die notwendigen Daten (mit Versichertennummer) erheben kann.

Der Patient bestätigt zudem mündlich das Bestehen des Versicherungsschutzes.

Mehr zu den einzelnen Sonderregelungen wie Telefonkonsultation und telefonische AU.

Dokumente, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht beschaffbar sind, wie z.B. Geburtsurkunden für Babys, können nachgereicht werden.

Die Arzneimittelberatung der BKK Faber-Castell & Partner steht bei Fragen unter der Telefonnummer 09921 9602-255 zur Verfügung.

Ja und nein! Es kommt auf die Art der Maßnahme und die gesundheitlichen Einschränkungen an. So können und sollten Anschlussheilbehandlungen (z. B. nach Operationen, Herzinfarkt) durchgeführt werden, weil sich sonst das Operations- oder Behandlungsergebnis verschlechtern kann.

Eine solche Maßnahme wird vom Krankenhaus direkt eingeleitet. Andere planbare Maßnahmen (Vorsorge, Mutter-Kind-Kuren) können auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Manche Kliniken können aktuell keine oder nur verringert Patienten aufnehmen. Bitte sprechen Sie mit uns oder mit der Klinik

Anträge auf psychotherapeutische Behandlung können gestellt werden und werden auch genehmigt. Um mögliche Ansteckungskontakte zu vermeiden, können die Behandlungen vom Therapeuten als Videotherapien durchgeführt werden. Am besten sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Therapeuten.

 

 

 

Antworten für Arbeitgeber / Selbstständige

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingegrichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschafltiche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Das Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld wurde am 15.03.2020 besschlossen. Esgibt der Bundesregierung die Ermächtigung, zunächst bis 2021 Verordnungen zu erlassen, die es erlauben, den Zugang zu Kurzarbeitergeld zu erleichtern, die Betriebe zu entlasten sowie Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern den Bezug von Kurzarbeitergeld zu ermöglichen. Die Erleichterungen betreffen inhaltlich die Reduktion der im Betrieb vom Lohnausfall betroffenen Mitarbeiter auf 10%, den Verzicht auf ein negatives Arbeitszeitsaldo als Anspruchsvoraussetzung sowie ein Erstattungsanspruch des Arbeitgebers für die geleisteten Sozialversicherungsbeiträge. Einzelheiten hierzu erfahren Sie bei der für Ihre Region zuständigen Bundesagentur für Arbeit unter dem Suchbegriff Kurzarbeitergeld.

 An dieser Stelle möchten wir Sie auf ein ganz neues System aufmerksam machen: UDO auf http://www.kurzarbeit-einfach.de. UDO ist ein Chat-Bot, der Arbeitgeber leicht verständlich durch das Formular für die Anzeige zu Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit navigiert. Entwickelt wurde UDO im Rahmen des Anfang März stattgefundenen Hackathons #wirvsvirus in Kooperation mit der Bundesregierung, den die BKK Faber-Castell & Partner unterstützt hat. Bei diesem digitalen Ideenwettbewerb wurden innovative Lösungen für Themen in der Corona-Pandemie entwickelt. 

Der Abgabenrechner zur Kurzarbeit berechnet dem Arbeitgeber sämtliche Beiträge zur Sozial­versicherung im Rahmen der Kurzarbeit. Im Zuge der Nettoberechnung erhalten auch Arbeitnehmer einen direkten Überblick über die zu erwartenden Nettoeinbußen.

Arbeitgeber erfahren Sie alles Wesentliche rund um die Leistung Kurzarbeitergeld auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit.

An dieser Stelle möchten wir Sie auf ein ganz neues System aufmerksam machen: UDO auf http://www.kurzarbeit-einfach.de. UDO ist ein Chat-Bot, der Arbeitgeber leicht verständlich durch das Formular für die Anzeige zu Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit navigiert. Entwickelt wurde UDO im Rahmen des Anfang März stattgefundenen Hackathons #wirvsvirus in Kooperation mit der Bundesregierung, den die BKK Faber-Castell & Partner unterstützt hat. Bei diesem digitalen Ideenwettbewerb wurden innovative Lösungen für Themen in der Corona-Pandemie entwickelt.

 

 

In bestimmten Fällen können auch Auszubildende Kurzarbeitergeld bekommen. Allerdings erst nach einem Arbeitsausfall von 6 Wochen oder 30 Arbeitstagen. Bis dahin bekommen sie die volle Ausbildungsvergütung. In der Regel sind Auszubildende aber nicht von Kurzarbeit betroffen. Der Ausbildungsbetrieb muss versuchen, die Ausbildung zu ermöglichen, indem er z.B. den Ausbildungsplan umstellt oder Auszubildende in einer anderen Abteilung unterbringt. Wegen des Coronavirus haben vielen Betriebe aber kaum eine andere Möglichkeit, insbesondere wenn der Betrieb geschlossen werden muss. In so einem Fall ist Kurzarbeit auch eine Option für Auszubildende.

Minijobber haben keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Kurzarbeitergeld können nur versicherungspflichtige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten.

Aufgrund der Gesamtsituation bedarf es einer schneller Lösung: Ein kurze formlose Stellungnahme des Selbständigen reicht aus, hieraus muss hervorgehen, dass Sie aufgrund der Corona Krise wirtschaftliche Einbußen haben und den Beitrag in der Mindeststufe beantragen. GUV oder BWA können vorgelegt werden. Damit erfolgt ab dem Folgemonat des Antrags die Beitragsfestsetzung - unter Vorbehalt - in der Mindeststufe. Sobald für das Jahr 2020 der Einkommensteuerbescheid vorliegt, erfolgt ggf. eine Rückrechnung.

Für die betroffenen Unternehmen wurde die Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020 ausgesetzt. Voraussetzung hierzu ist jedoch dass der Insolvenzgrund aufgrund der Corona-Krise eingetreten ist und durch die Inanspruchnahme staatlicher Hilfen wie z. B. Soforthilfe, Kurzarbeit eine Sanierung des Unternehmens in Aussicht gestellt werden kann. 

Eine Ratenzahlung ist bis zu 12 Monaten zinslos möglich. Sofern die Ratenzahlung länger als 12 Monate andauert, wird im Einzelfall neu entschieden.

Vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 gilt die vorübergehende Erhöhung der Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen. Mit dem „Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozial-schutz-Paket)“ vom 27. März 2020 (BGBl I S. 575) werden die Zeitgrenzen für die kurzfristige Beschäftigung übergangsweise vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 von drei Monaten oder 70 Arbeitstagen auf fünf Monate oder 115 Arbeitstage angehoben. Bitte beachten Sie: Eine kurzfristige Beschäftigung liegt jedoch weiterhin nicht vor, wenn die Beschäftigung berufsmäßig ausgeübt wird und das monatliche Arbeitsentgelt 450 Euro übersteigt.

Bei betroffenen Unternehmen / Selbstzahlern kann zunächst auf Vollstreckungsmaßnahmen bis 27.05.2020, bei Selbstzahlern bis 15.06.2020 verzichtet werden.

Eine angemessene Ratenzahlung ist nach dem Stundungszeitraum grundsätzlich möglich.

Die freiwillige Versicherung bleibt auch während des Bezugs von Kurzarbeitergeld bestehen. Es tritt keine Versicherungspflicht ein und damit auch keine Ummeldung der Beitragsgruppe.

Ja, Guthaben aus negative Beitragsnachweisen werden trotz Stundungsantrag ausbezahlt.

Ja, Verrechnungen aus AAG-Anträgen können mit gestundeten Beiträgen grundsätzlich nicht durchgeführt werden. 

Säumniszuschläge und Mahngebühren können bei betroffenen Arbeitgebern bis zum 27.05.2020, bei Selbstzahlern bis 15.06.2020 auf Antrag erlassen werden.

Nein, den Erlass der Säumniszuschläge kann jedes Unternehmen beantragen. Die bisherige Regelungen zum Erlass finden Anwendung.

Nein, Beiträge von Zahlstellen können nicht gestundet werden. Grund hierfür ist die Beitragstragung. Die Beiträge werden ausschließlich vom betroffenen Mitglied getragen. Die Zahlstelle fungiert hier lediglich als Weiterleitungsstelle und hat dadurch keinen finanziellen Aufwand.

Umlagepflichtig ist nur das IST-Entgelt, also das Entgelt, welches der Arbeitnehmer tatsächlich „erarbeitet“ hat. Das Fiktiv-Entgelt, welches durch die Agentur für Arbeit erstattet wird, ist beitragsfrei zur U1 und U2. Dementsprechend verhält es sich dann auch mit der Umlageerstattung. Bezieht ein Arbeitgeber Kurzarbeitergeld 0 – d. h. Arbeitsausfall zu 100 % (es existiert kein IST-Entgelt), sind keine Umlagebeiträge abzuführen.

U1: Erstattet wird nur das IST-Entgelt, welches der Arbeitnehmer erhalten hätte, wenn dieser nicht arbeitsunfähig gewesen wäre. Das Fiktiv-Entgelt kann in der Umlage nicht erstattet werden, da dieses ja von der Agentur für Arbeit erstattet wird.

U2: Schwangere haben Anspruch auf Mutterschutzlohn während des Beschäftigungsverbots. Der Mutterschutzlohn berechnet sich aus den 3 letzten abgerechneten Entgelten VOR Eintritt der Schwangerschaft. D. h. die Schwangere erhält auch während der Kurzarbeit den vorherigen Lohn ausbezahlt sofern die Schwangerschaft vor Beginn der Kurzarbeit eingetreten ist.

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