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Berufsmäßigkeit

Übt ein Arbeitnehmer eine geringfügige kurzfristige Beschäftigung aus, muss überprüft werden, ob Berufsmäßigkeit vorliegt. Von Berufsmäßigkeit spricht man, wenn die Beschäftigung für die in Betracht kommende Person nicht von untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung ist.
Grundsätzlich sind nur gelegentliche Beschäftigungen nicht berufsmäßig. Als Beispiele kann man u. a. folgende nennen:

  • kurzfristige Beschäftigung zwischen Schulabschluss und Studium
  • kurzfristige Beschäftigung während einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung
  • oder neben dem Bezug von Vollrente wegen Alters

Als Berufsmäßig können grundsätzlich folgende Beschäftigungen angesehen werden:

  • kurzfristige Beschäftigung während des Wehrdienstes oder Zivildienstes (ab 01.07.2011 gleichzusetzen mit dem freiwilligen Dienst)
  • kurzfristige Beschäftigung während der Elternzeit
  • kurzfristige Beschäftigung bei Arbeitslosengeldbezug

Wichtig: Die versicherungsrechtliche Beurteilung übernimmt grundsätzlich der Arbeitgeber!

Sie sind sich bei der Beurteilung, ob eine Beschäftigung berufsmäßig ausgeübt wird nicht sicher? Dann kontaktieren Sie uns!
Bitte beachten Sie: Wir können beratend zur Seite stehen!
Sollte sich herausstellen, dass die Beurteilung durch den Arbeitgeber nicht korrekt war, so erlässt nur die Bundesknappschaft (Mini-Job-Zentrale) einen Bescheid über die versicherungsrechtliche Behandlung!

Die Kontaktdaten unseres Arbeitgeber-Serviceteams finden Sie auf der Seite des Arbeitgeber-Serviceteams.