Menü

Beiträge

Auf den nächsten Seiten finden Sie einige Informationen zum Thema geringfüg entlohnte und kurzfristige Beschäftigungen. Bitte beachten Sie, dass eine rechtsgülitge Prüfung / Beurteilung der geringfügigen Beschäftigung der Minijobzentrale obliegt.
Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zur Seite! Wenden Sie sich einfach an unser Arbeitgeber-Serviceteam.

Geringfügige Beschäftigungen sind in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung versicherungsfrei.
Dies bedeutet, dass für die o. g. Sozialversicherungszweige, keine Gesamtsozialversicherungsbeiträge an die Krankenkasse abzuführen sind. Meldungen sind an die Bundesknappschaft abzugeben.
Für die Rentenversicherung besteht seit 01.01.2013 für neu aufgenommene Mini-Jobs Versicherungspflicht! Auch für Mini-Jobs, deren Entgelt ab 01.01.2013 auf über 400,00 € erhöht wird, besteht Rentenversicherungspflicht!
Der Arbeitgeber hat zur Kranken- und Rentenversicherung jedoch Pauschalbeiträge zu entrichten.

Beitragssatz für die Krankenversicherung:13,00 %
Beitragssatz für die Rentenversicherung:15,00 %
Tabelle nach links oder rechts schieben

Die Pauschalbeiträge sind, anders als bei versicherungspflichtigen Beschäftigungen, nicht an die zuständige Krankenkasse zu zahlen, sondern an die Mini-Job-Zentrale (Bundesknappschaft).

Besonderheit für die Rentenversicherung:

Der Arbeitgeber trägt 15 % Beitrag, der Arbeitnehmer stockt den RV-Beitrag auf den allgemeinen Beitragssatz zur Rentenversicherung auf. Sein Anteil beträgt daher ab 01.01.2015 monatlich 3,7 %.
Für Mini-Jobs, die ab 01.01.2013 der Rentenversicherungspflicht unterliegen, gibt es jedoch die Möglichkeit, sich von dieser RV-Pflicht befreien zu lassen!
Den Antrag auf Befreiung von der RV-Pflicht (pdf, 253 kB) erhalten Sie im Download-Center.

Die Pauschalbeiträge sind nur für geringfügig entlohnte Beschäftigungen zu entrichten. Für geringfügig kurzfristige Beschäftigungen sind diese jedoch nicht zu entrichten.
Wann es sich um eine geringfügig kurzfristige oder geringfügig entlohnte Beschäftigung handelt können Sie unter dem Punkt Beurteilung lesen.
Die Pauschalbeiträge zur Krankenversicherung sind außerdem nur für gesetzlich versicherte Beschäftigte zu entrichten. Auf die Versicherungsart kommt es hierbei nicht an. Für privat versicherte Arbeitnehmer sind hingegen keine Pauschalbeiträge zur Krankenversicherung zu entrichten.

Geringfügig entlohnte Beschäftigungen sind grundsätzlich sozialversicherungsfrei für den Arbeitnehmer. Für seit 01.01.2013 aufgenommene Mini-Jobs, gilt eine Rentenversicherungspflicht, sodass auch für den Arbeitnehmer hier Beiträge anfallen!

Besonderheit:
Der Arbeitgeber trägt 15 % Beitrag, der Arbeitnehmer stockt den RV-Beitrag auf den allgemeinen Beitragssatz zur Rentenversicherung auf. Sein Anteil beträgt daher ab 01.01.2015 monatlich 3,7 %.
Für Mini-Jobs, die ab 01.01.2013 der Rentenversicherungspflicht (RV-Pflicht) unterliegen, gibt es jedoch die Möglichkeit, sich von dieser RV-Pflicht befreien zu lassen!
Den Antrag auf Befreiung von der RV-Pflicht (pdf, 253 kB) erhalten Sie im Download-Center.

Wird eine geringfügige entlohnte Beschäftigung in einem Privathaushalt ausgeübt, sind vom Arbeitgeber ebenfalls Pauschalbeiträge zu zahlen.
Diese betragen:

Beitragssatz für Krankenversicherung:5,00 %
Beitragssatz für Rentenversicherung:5,00 %
Tabelle nach links oder rechts schieben

Für Beschäftigte in Privathaushalten kann die Beitragsabführung erleichtert werden. Lesen Sie hierzu in unserem Lexikon unter dem Thema Haushaltsscheckverfahren.

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie im Lexikon.

Das Download-Center Ihrer BKK Faber-Castell & Partner bietet Arbeitgebern Zugang zu vielen Servicevorteilen.
Die Ausfüllhilfe SV.net finden Sie im Download-Center.

Bitte beachten Sie: Bei Fragen können Sie uns natürlich auch gerne telefonisch kontaktieren. Die Kontaktdaten unseres Arbeitgeber-Serviceteams finden Sie auf der Seite des Arbeitgeber-Serviceteams.