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175 Jahre BKK Faber-Castell & Partner – älteste Krankenkasse in Bayern

Die beeindruckende Geschichte der ältesten Krankenkasse in Bayern beginnt 1844 in Stein. Die BKK Faber-Castell & Partner feierte diese 175-jährige Erfolgsgeschichte und das Jubiläum der ältesten Krankenkasse in Bayern mit einem Festakt. Über 200 Gäste folgten der Einladung in das Faber-Castell´sche Schloss nach Stein und waren Teil einer Reise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Bildunterschrift:

Herr Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Frau Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml wurden zum Jubiläumsempfang „175 Jahre BKK Faber-Castell & Partner – älteste Krankenkasse in Bayern“, von der gräflichen Familie von Faber-Castell (Charles Graf von Faber-Castell (2 von rechts), Melissa Gräfin von Faber-Castell, Viktoria Gräfin von Faber-Castell) und (von links) Sigrid König, Vorständin des BKK Landesverbands, Karl Rahn alternierender Verwaltungsratsvorsitzender BKK Faber-Castell & Partner, Franz Knieps Vorstand BKK Dachverband und Christian Pröbster Vorstand der BKK Faber-Castell & Partner begrüßt.

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Die Veranstaltung wurde von Karl Rahn, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender der BKK Faber-Castell & Partner mit den Worten eröffnet: „Man sieht uns die 175 Jahre nicht an – aber wir sind Stolz auf eine so lange Historie zurückblicken zu können und daraus Kraft zu schöpfen für die Zukunft.“ Redner der Festveranstaltung waren Charles Graf von Faber-Castell, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, die Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml, MdL, BKK Faber-Castell & Partner Vorstand Christian Pröbster sowie Sigrid König, Vorständin des BKK Landesbandes Bayern und Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes.

  • Charles Graf von Faber-Castell ging in den Grußworten auf den Gründer Lothar von Faber ein. Dieser übernahm mit gerade mal 22 Jahren die kleine Bleistiftmanufaktur zu einer Zeit, als die Erfindung der Dampfmaschine die Produktionsmethoden revolutionierte. Binnen weniger Jahre gelang es ihm, aus dem kleinen Familienbetrieb in vierter Generation ein weltumspannendes Unternehmen zu machen. Was ihn antrieb, war sein kompromissloser Glaube an Qualität. Was er dafür benötigte, waren die besten Materialien, die besten Maschinen, die besten Fertigungsprozesse, die schönsten Produkte und Verpackungen, die zuverlässigsten Vertriebspartner – und vor allem: die besten Mitarbeiter. Er war bereit, weiter zu denken als alle anderen und er war bereit, alles zu tun, um seine Mitarbeiter zu qualifizieren, zu motivieren und an sich zu binden. Lothars Sozialleistungen für die Belegschaft waren so modern, dass eine Delegation von Napoleon dem Dritten nach Stein kam, um sich von ihm einiges abzuschauen. Denn Lothar von Faber gründete neben vielen sozialen Einrichtungen auch die erste Krankenkasse in Bayern.

  • Herr Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat der BKK und dem Unternehmen Faber-Castell als Hauptredner die Referenz des Freistaats Bayern erwiesen. Für den bayerischen Ministerpräsidenten, der auch schon einmal in der Zeit von 2008 bis 2011 an der Spitze des Umwelt- und Gesundheits-Ressorts stand, hat das Thema Gesundheit in der Vergangenheit, aber auch in Zukunft große Bedeutung. Im Krankheitsfall werden starke Partner gebraucht, die dabei helfen, das Notwendige zu tun und die finanzielle Freiheit geben. Deshalb sind neben Ärzten, Pflegern und allen Akteuren des Gesundheitssystems auch Krankenkassen ein besonders wichtiger Bestandteil des Gesundheitssystems. Starke regionale Krankenkassen schaffen persönliche Nähe und regionale Verbundenheit. Das alles kann beim Thema Gesundheit nur positiv sein.

  • Staatsministerin Melanie Huml war es wichtig, zum Festakt 175 Jahre BKK Faber-Castell & Partner zu kommen. Sie betonte in ihrem Grußwort: "Es ist nicht selbstverständlich, dass bereits vor 175 Jahren Lothar von Faber in seiner Verantwortung für seine Mitarbeiter eine Krankenkasse gegründet hat. Vielen Dank an die BKK und die Familie Faber-Castell, die diese Verantwortung weitertragen! Die Ideen von damals sind weiter aktuell. Wir brauchen Innovationen - die nur geschehen, wenn Menschen Verantwortung übernehmen.

  • Christian Pröbster, Vorstand der BKK Faber-Castell & Partner stellte in seiner Rede die Frage: „Wie schaffen wir es, den Menschen in den Mittelpunkt einer sich verändernden Welt zu stellen? Zu verstehen, was ihn bewegt? Denn die Herausforderungen unserer Zeit sind groß. Wir leben zwischen Digitalisierung und Menschlichkeit. Zwischen künstlicher Intelligenz und Empathie. Hier gilt es, die richtige Balance zu finden. Für die Politik. Für jeden einzelnen Menschen. Aber auch für uns als BKK. Die Anzahl der Krankenkassen hat sich in den letzten knapp 50 Jahren von über 1800 auf 109 verringert. Zum Jahresende 2019 werden es nach heutigem Stand 106 sein; und die Tendenz ist im Moment nicht abzusehen. Die Frage muss erlaubt sein: Ist es das, was wir wollen? Ist es bei einem solch sensiblen Thema wie Gesundheit oder Krankheit der richtige Weg, über Großkonzerne – oder, noch schlimmer Einheitskassen – zu reden? Wir haben eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Aber viele der Gesetzesvorlagen sollten im Hinblick auf diese Tendenzen überdacht werden.“ Insofern freute sich Christian Pröbster über die positiven Signale von Herrn Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und Frau Staatsministerin Melanie Huml.

  • In einem Doppelinterview gaben zum Abschluss des Festakts Sigrid König und Franz Knieps als Vertreter des BKK Systems ganz persönlich Antworten auf gesundheitspolitische Fragen. Auch die Vorständin des BKK Landesverbandes und der Vorstand des BKK Dachverbandes stellten im Mittelpunkt ihrer Antworten heraus, dass der Erhalt der Krankenkassenvielfalt eine der wichtigsten Voraussetzungen für gute Gesundheitsversorgung vor Ort ist.

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